LE TROUBLE

Canada

Montreal-based five-piece Le Trouble is made up of twenty percent jamming and eighty percent hanging out. Le Trouble are five introverts who just happen to love making wellcrafted pop music, but instead of reaching for the top of the charts, they write for themselves. Unlike a lot of musical partnerships out there, Michael, Maxime, Jesse, Garrett and Bao-Khanh are friends first, so following a fleeting brush with the American pop machine that would’ve destroyed most bands, the motivation to keep playing and keep making memories only grew.

With debut album Reality Strikes now firmly in the rearview mirror, they’re ready to go hard again with a new album on Indica Records. To them, the new album sounds like all five bandmates and their individual styles playing off each other and ultimately shining through. To the rest of us, it’s homebrewed pop with honest lyrics and big hooks that might sound calculated, but are actually are cathartic ‘fuck yous’ they needed to let out. Like any band, they’ve faced their fair share of setbacks, but to them, failures are just the moments you end up laughing about later.

 

 

Es scheint eine der heißesten Ecken für Musik in den heutigen Tagen zu sein – die französisch-kanadische Stadt Montreal wirft eine neue Band nach der anderen vor unsere Füße. Nach Foreign Diplomats und The Franklin Electric (des angesagten Montrealer Labels Indica Records) jetzt also auch die 5-köpfige Indie-Rockband Le Trouble.

Kurz nachdem sie sich 2012 über das Schreiben von Jingles für Erdbeer- und Schokoladen-Duschgel in einer Werbeagentur kennengelernt haben, haben Gitarrist und Songwriter Maxime Veilleux aus Québec City und der karismatische aus Australien stammende Sänger Michael Mooney Le Trouble gegründet. Was in den nächsten 12 Monaten alles passierte liest sich wie der Traum vieler Musiker: mit ihrem frischen und doch prägnanten Sound hat die Band schnell Aufmerksamkeit aus den USA erhalten, ihre Debüt EP ”Reality Strikes” wurde über das allseits bekannte US-Online-Magazin Spin veröffentlicht und später haben sie einen Slot beim bedeutendsten Festival in Montreal, ”Osheaga”, ergattert – alles in der Zeitspanne eines Jahres!

Nach einer flüchtigen und doch eher beängstigenden Begegnung mit der US- amerikanischen Popmaschinerie, viele junge Bands in einem kurzen Augenblick zerstört hätte, haben Veilleux und Mooney, zusammen mit dem Gitaristen Bao- Khanh Nguyen, dem Bassisten Garrett Doughtery und dem Drummer Jesse Gnaedinger, in dem Montrealer Plattenlabel Indica Records wohlgesinnte Verbündete gefunden, um ihr Debüt Album ”Making Matters Worse” in Kanada zu veröffentlichen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheint das Album über das Hamburger Label Dock 7 Records.

Ihr Debüt klingt, als würden alle fünf Bandmitglieder mit ihren individuellen Stilen in eindeutig spürbarer Dynamik gegeneinander spielen und dabei als Ganzes durchscheinen – reiner und aufrichtiger Indie-Rock mit ehrlichen Lyrics und großen Hooks, von denen man eine gewisse Berechnung behaupten könnte, die aber in ihrem wahren Wesen nicht mehr sind als befreiende ”Fuck You’s”, die schon lange raus mussten. Wie jede Band haben sie ihren Teil an Rückschlägen und Misserfolgen erlebt, was für sie aber lediglich die Momente sind, über die sie später am meisten lachen werden.